Was für ein Wochenende am Hockenheimring! Beim ersten HEIZR Racing Dept traf die entspannte Atmosphäre des HEIZR Club auf puren, ungefilterten Motorsport. Bei absolutem Kaiserwetter strömten hunderte Enthusiasten ins Infield, um erst ihren eigenen Lieblingswagen zu parken und sich dann mal in Ruhe umzuschauen, lecker Kaffee zu trinken und den Sounds der Motoren oder des DJs zu lauschen.









Das Starterfeld bot einen faszinierenden Querschnitt durch die Jahrzehnte. Von liebevoll gepflegten Youngtimern in verschiedene Gruppen unterteilt bis zu brachialen Rennsport-Ikonen war alles vertreten, was das Herz höherschlagen lässt. Dank der offenen Boxengassen konnten die Besucher ganz nah ran und die Faszination Rennsport hautnah aufsaugen.













Alfa Romeo war dank der Kooperation mit Pista & Piloti extrem stark vertreten. Eine eigene, riesige Startgruppe aus klassischen Alfas sorgte mit dem typischen, kehligen Boxersound und aggressiven Doppelnockenwellen-Motoren für echtes Targa-Florio-Feeling auf dem Grand-Prix-Kurs.
Die Ära der goldenen Tourenwagen-Zeiten wurde durch ein spektakuläres Aufgebot von BMW und Mercedes-Benz wiederbelebt. Die legendären DTM-Boliden peitschten über die Start-Ziel-Gerade und lieferten genau die Soundkulisse, nach der sich die Fans so sehr gesehnt hatten.

























Absolutes Highlight für mich war aber der Eigenbau „Half11“ von Oilstainlab. Die Zwillingsbrüder und Automobildesigner Iliya und Nikita Bridan aus den USA haben dieses radikale Projekt auf die Beine gestellt – eine optische Kreuzung aus der Front eines klassischen Porsche 911 und dem freistehenden Heck eines 1960er-Jahre-Formel-Rennwagens. Dass der Half11 kein reines Showcar ist, beweist seine Haltbarkeit. Die Schöpfer haben dem V8-Monster inzwischen über 13.000 Meilen auf der Straße und Rennstrecke abgetrotzt und feierten in Hockenheim den zweiten Europa-Auftritt, bevor es dann im September noch zum „Tutto Bene“ Hillclimb geht.









Fotos und Text: Markus Haub